Dem Täter mittels „genetischem Fingerabdruck“ auf der Spur

Am Mittwoch den 29. Juni hatten interessierte Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen die Möglichkeit die Überführung eines Täters mittels genetischen Fingerabdrucks selbst durchzuführen. Unter Anleitung der Biologielehrkräfte Herr Weber und Frau Hall wurde der Chemieraum für einen Nachmittag zum „NCIS Crime lab“ umgestaltet.


Die „am Tatort“ gesicherte DNA sowie das Erbgut von fünf Verdächtigen wurden in einigen Schritten aufgearbeitet und zur Auftrennung in der Elektrophoresekammer vorbereitet. Dabei wurde der Umgang mit Mikropipette, Tubes und Färbelösung eingeübt und nebenbei die theoretischen Grundlagen des „genetischen Fingerabdrucks“ vermittelt.


Dass bei diesem Verfahren Sauberkeit und exaktes Arbeiten unerlässlich sind, zeigte sich dann bei der Auswertung der Daten, denn leider konnte aufgrund von kleinen Unsauberkeiten die Täterbestimmung am Ende nicht eindeutig gelingen. Dieser Umstand tat aber letztendlich der Motivation und Freude der anwesenden Schüler einmal selbst als forensischer Ermittler tätig gewesen zu sein keinen Abbruch.


Zuletzt geändert: Mittwoch, 13. Juli 2016, 19:15